Die Informationsverbreitung anhand von RSS-Feeds ist einfach und schnell. Aber sind RSS-Feeds tatsächlich die Zukunft der Informationsverbreitung?

Beinahe die gesamte Unternehmenskommunikation basiert heute auf der elektronischen Übermittlung von Informationen. Angefangen beim Telefax, über die eMail bis zur aktuellsten Technologie zur einfachen und schnellen Informationsverbreitung: RSS. Doch was ist eigentlich RSS und ist RSS wirklich die Zukunft der Informationsverbreitung? Dieses Dokument soll die etablierten Wege der Informationsverbreitung per eMail, Fax und RSS-Feeds vergleichend darstellen und Aufschluss darüber geben, ob RSS-Feeds in Zukunft eine bedeutende Rolle in der Informationsverbreitung für Unternehmen einnehmen werden.

Die Geschichte der Informationsverbreitung:
Telefaksimile
Den Grundstein zur einfachen und elektronischen Informationsverbreitung in und für Unternehmen legte einst die Übertragung von Papierdokumenten per Telefaksimile, besser bekannt unter der Abkürzung Telefax oder Fax. Seit das Fax 1979 durch die Deutsche Post offiziell eingeführt und Ende der 80er in den Büros heimisch wurde, stand die Dokumentenübertragung per Telefax lange außer Konkurrenz. Und auch heute versenden und empfangen noch viele Unternehmen ihre Dokumente über das Faxgerät. Insbesondere aufgrund der einfachen Übertragung von rechtsgültigen Unterschriften.

eMail
Abgelöst wurde der Telefaxdienst erst Mitte der neunziger Jahre mit der Verbreitung des Internets und den dadurch ermöglichten Versand der eMails. Nie war der Versand von briefähnlichen Nachrichten so einfach und schnell wie mit der eMail. Und auch heute wird die eMail - noch vor dem World Wide Web - als wichtigster und meist genutzter Dienst des Internets angesehen. Täglich werden mehrere Milliarden Nachrichten per eMail versendet, wo bei es sich mittlerweile, laut einer Studie von Message Labs aus dem Jahr 2007, bei rund 76% aller eMails, und laut einer Studie der Bundesverbraucherzentrale sogar bei 96% der eMails um Spam handelt.

RSS
RSS ist die Abkürzung für "Really Simple Syndication" und ist die neueste Technologie zur "wirklich einfachen Verbreitung" von elektronischen Nachrichten und Informationen. Dabei wird dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite als sogenannte "RSS-Feeds" zu abonnieren und über einen eigenen RSS-Reader von seinem PC aus über das Internet aufzurufen. Unternehmen können auf diese Weise ihre Informationen in sekundenschnelle in den RSS-Reader der Interessenten pushen. Diese erhalten dann eine Kurzinformation über den Inhalt der Nachricht im RSS-Reader angezeigt (ähnlich dem Betreff bei eMails) und öffnen bei einem Klick darauf die gesamte Nachricht (RSS-Feed). Einzigartig an dieser Technologie ist, dass sie nicht auf Textnachrichten beschränkt ist, sondern zudem auch Videos, Bilder und Audio-Dateien einfach und schnell zur Verfügung stellt.

Technologievergleich
Das Fax als Urgestein der elektronischen Nachrichtenübermittlung bietet noch immer die einfachste Möglichkeit der unproblematischen Übertragung von rechtsgültigen Unterschriften, denn bei der eMail benötigt man hierfür zusätzlich eine nicht ohne weiteres erhältliche Signaturkarte. In allen anderen Punkten sind eMails oder RSS dem Fax weitaus überlegen. Die geringe Auflösung und Qualität der Telefaxe sind nicht mehr zeitgemäß und nicht mit den neueren Technologien vergleichbar. Zudem ist der Zeit- und Kostenaufwand des Faxversands enorm, insbesondere bei Faxrundsendungen.

Die eMail ist ein sehr schnelles Medium, das dem Absender zudem ermöglicht, den Empfänger persönlich anzusprechen. Ebenso können personalisierte Rundsendungen in großer Zahl einfach, komfortabel und kostengünstig verschickt werden. Doch aufgrund der immer größer werdenden Spam-Flut unter den eMails ist unter anderem auch die Gefahr sehr hoch, dass eMails, die gar kein Spam sind, von einigen Spamfiltern geblockt werden (sogenannte False Positives). Zudem weist das Medium eMail erhebliche Sicherheitslücken auf, da eMails leicht abzufangen sind und somit auch von Dritten eingesehen werden könnten. Außerdem sind eMails rein auf Text- und Bildinformationen beschränkt. Audio- und Video-Dateien finden ihren Platz im Anhang, was beim Versand größerer Dateien oft Probleme aufgrund von Postfachbeschränkungen bei diversen Providern verursacht.

Die RSS-Technologie und Verbreitungswege
RSS ist immer weiter auf dem Vormarsch. Bei RSS-Formaten geht es darum, Informationen strukturiert aufzubereiten und sie für die automatisierte Verarbeitung durch RSS-Leseprogramme (RSS-Reader) bereitzustellen. Durch diese Technologie ist es sehr einfach, eine hohe Empfängeranzahl in sekundenschnelle zu informieren. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um Text-Nachrichten, Video- oder Audio-Dateien handelt. Die Feeds erreichen die Interessenten sofort im Moment der Veröffentlichung und können, da sie auf dem eigenen Server des Anbieters abgelegt werden, sogar nachträglich spielend einfach angepasst und korrigiert werden. Zudem erreicht die RSS-Technologie eine 100%-ige Zielgruppengenauigkeit, da die elektronischen Feeds nur von wirklich interessierten Nutzern abonniert werden. Ein Manko der RSS-Nachrichten (Feeds) ist, dass keine Empfänger persönlich angesprochen werden können. Viele Unternehmen, wie z.B. Mercedes oder BMW, nutzen bereits die RSS-Technologie, um Kunden, Händlern und Interessenten neu veröffentlichte Inhalte per VideoCast automatisch und bequem mittels RSS in regelmäßigen Abständen zur Verfügung zu stellen. Denn Informationen können nicht leichter und eingängiger übermittelt werden, als in Bild und Ton zugleich

Feeds mit David von Tobit Software
Tobit Software bedient sich bereits seit rund zwei Jahren der RSS-Technologie und hat diese vollständig in die professionelle Unified Messaging Lösung David integriert. David ist eine Softwarelösung für die gesamte Unternehmenskommunikation, um eMails, Faxnachrichten, Voice Mails und SMS digital zu versenden und zu empfangen. Zudem ist es mit David als Zentrum aller Informationen auch möglich, Termine, Aufgaben, Projekte und Adressen zu verwalten.

Da David schon immer ein Vorreiter in Sachen Kommunikation war, ist auch die neue RSS-Technologie in den Funktionsumfang des Produktes aufgenommen worden. Einerseits können David-User so eigene Informationen als RSS-Feed, z.B. für ihre eigenen Kunden, zur Verfügung stellen, andererseits können sie über den eigenen RSS-Reader, der fest in die Benutzeroberfläche integriert wurde, externe Informationen abonnieren. David von Tobit Software erlaubt somit nicht nur den Empfang von RSS-Feeds, sondern zugleich die Bereitstellung von RSS-Feeds über eine einzige Oberfläche, das David InfoCenter.

Und da es sich bei David um ein Client-/Server-System handelt, werden auch alle abonnierten RSS-Feeds serverseitig empfangen und dann über das lokale Netzwerk an jeder Arbeitsstation zur Verfügung gestellt. So wird ein vom Nutzer abonnierter RSS-Feed lediglich einmalig abgerufen und auf dem Server gespeichert, und alle anderen Nutzer im Netzwerk können darauf zugreifen. Diese Methode spart Netzwerkressourcen und Speicherplatz.

Zudem ist David allen anderen Feed-Anbietern einen Schritt voraus, denn während die meisten RSS-Reader anderer Anbieter nur Text-Feeds oder nur Audio-Casts oder Video-Casts empfangen können, ist David in puncto Medienkompatibilität einmalig. Alle Medien, egal ob Videos, Bilder, Audio-Dateien oder Textnachrichten, werden über einen einzigen Reader im David InfoCenter empfangen und wiedergegeben.

Die Vorteile von David im Überblick:
- serverseitiger Feed-Empfang für alle Anwender
- Push & Read (Bereitstellen und Empfangen von Feeds in einer Oberfläche)
- Multimedial (TextFeeds, AudioCasts, VideoCasts)

Technische Hintergründe
David von Tobit Software ermöglicht es, mit dem David InfoCenter und dem darin integrierten RSS-Reader, Feeds zu empfangen, indem die Internetadressen (URLs) der bevorzugten RSS-Feed-Anbieter einfach zu den bevorzugten RSS-Feeds hinzugefügt werden. Neben den bereits über 500 zur Verfügung gestellten, redaktionell gepflegten, Feeds, können auch weitere Feeds manuell hinzugefügt werden. Die eigene Bereitstellung von Feeds hingegen erfolgt, indem ein beliebiger Ordner, ein sogenanntes "Archive" des Tobit Archive Systems, welches als spezielles RSS-Archive im David InfoCenter fungieren soll, über die Eigenschaften als Feed-Archive freigegeben und die URL, unter der dieses Archive über das Internet zu erreichen ist, verbreitet wird. Im Anschluss ist es lediglich noch notwendig, die Video-, Audio-Files, oder Text-Nachrichten (z.B. in Form von HTML-eMails) in diesem Archive abzulegen. Unmittelbar erscheinen alle dort abgelegten Informationen als RSS-Feed im Reader der Kunden. RSS-Feeds sind somit schneller und einfacher als jedes andere Medium, denn schon im Moment der Publikation verfügen die Abonnenten über die jeweilige Information.

Fazit - Multimedia wird geschäftsfähig
Das Faxgerät wird nach und nach gänzlich von digitalen Lösungen abgelöst. Auch der Versand von eMails zur Informationsverbreitung wird, trotz der nicht zu verleugnenden Vorteile, immer unpraktikabler bei rund 80% Spamnachrichten und Unmengen an Newslettern und Rund-Mails. Häufig werden diese sogar ungelesen gelöscht, da sie entweder die Zielgruppen gänzlich verfehlen oder bei interessierten Abonnenten zwischen unzähligen Werbe-Mails ganz einfach untergehen. Einzig für die schnelle und einfache Kommunikation und den persönlichen Kontakt und Austausch dürfte die eMail weiterhin erhalten bleiben. Geht es aber konkret um die gezielte Vermittlung von Informationen aller Art, ist dies nur über die RSS-Technologie effizient realisierbar. Problematiken wie Spam, ungewollte Newsletter und Rund-Mails kennt die RSS-Technologie nicht. Es werden keine Nachrichten an einen beinahe unbekannten Empfängerkreis gesendet, denn die aktuellen Informationen werden nur den Usern zur Verfügung gestellt, die die Informationen abonniert haben und somit wirklich empfangen wollen. Auch durch die unübertroffene Medienkompatibilität und die Möglichkeit der nachträglichen Korrektur hebt sich die RSS-Technologie von allen anderen Informationsarten ab. Denn RSS-Feeds sind eigentlich nicht mehr als Verlinkungen auf eine Datei, die sich auf dem Server des Senders/Autors befindet. Und diese Datei kann dann vom Ersteller nachträglich immer wieder verändert, angepasst und aktuell gehalten werden.

Wenn es um die blitzschnelle, einfache und multimediale Verbreitung von Informationen geht, die an eine spezielle Zielgruppe gerichtet ist, führt offensichtlich zukünftig kein Weg an der RSS-Technologie vorbei. Vor allem dann, wenn ein Unternehmer dauerhaft präsent sein möchte, um im Wettbewerb zu bestehen. Mit David sind die Anwender bereits jetzt für die Zukunft gerüstet.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich bei Fragen zu den o.g. Informationen zur Verfügung.

Ihr Team bei Gerald Spies - PC Systeme und Netzwerke



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Dateianhang:

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vom:         07-Apr-2012, 11:23 Uhr
Betreff:   Wissenswertes zum Thema RSS-Feeds

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Die Verwendung der hier aufgeführten Information, Makro- oder Programmcodes geschieht auf eigene Verantwortung. Gerald Spies PC-Systeme und Netzwerke stellt Ihnen diese Informationen, sowie Makro- und Programmcode ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Funktionalität, sowie ohne Anspruch auf Support zur Verfügung. Bei Makro- und Programmcode soll lediglich exemplarisch die Funktionsweise des Beispiels aufgezeigt werden. Die Installation der Makro- und Programmcodes sollte nur durchgeführt werden, sofern Sie sich sicher sind, daß Sie alle Voraussetzungen zur Installation erfüllen.



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